Schlussfolgerung für einen 3D Kniegelenkersatz
3D Kniegelenkersatz - Eine Schlussfolgerung
Schlussfolgerung für einen 3D Kniegelenkersatz
Die derzeitigen Designs der Knieendoprothesen bilden nicht die normale Kinematik des Kniegelenks nach. Der Polyethylenabrieb ist bei den gegenwärtigen Produkten problematisch. Unser Ziel ist es, eine Knie-TEP zu entwickeln, die sowohl A/P Stabilität bietet, als auch eine axiale Rotation bei geringem Polyethylenverschleiß zulässt.
Schlussfolgerungen [10, 11, 12]
- Erlaubt den Erhalt des hinteren Kreuzbandes
- Bietet eine ähnliche A/P Stabilität wie ein Valgusknie mit fehlendem vorderen Kreuzband, das ein konkaves laterales Kompartment entwickelt [1]
(s. Abbildung 9) - Erlaubt eine normale Achsrotation
- Erzwingt weniger A/P Begrenzung (Scherkräfte) als ein mediales Pivot (Imposes less A/P constraint (shear forces) than medial pivot.)
- Kontrolliert und passt sich den Bewegungsmustern von Kniegelenken mit fehlendem Kreuzband ohne übermäßigem Zwang an (Knie mit medialem Pivot streben nach einer Änderung des Bewegungsmusters durch articular constraint
- Technisch nachsichtige Implantation

Abb. 7. Das konzeptionelle Design für ein Inlay eines 3DKnies (links) im Rahmen des Foundation™ Kniesystems, welches die derzeitige Femurkomponente nutzen würde. Das laterale Kompartment ist in Streckung ultrakongruent und erlaubt 15° Achsrotation. Wenn das Knie beugt ist ein größerer femoraler Bewegungsumfang möglich, wird aber durch das konkave laterale Kompartment kontrolliert.

Abb. 8. Bei 90° Beugung (links), bietet das 3DKnie Inlay mehr als 20° Achsrotation. Das Femur kann mehr als 15° außenrotieren um sich der Patella bzw. dem Patellalauf anzupassen. Bei der Streckung (rechts) bietet das Inlay mit lateralem Pivot ca. 15° Achsrotation, kontrolliert aber die A/P Bewegungen zwischen Femur und Tibia.

Abb. 9. Ein reseziertes linkes Tibiaplateau eines Valgusknies zeigt das charakteristisch gewölbte laterale Kompartment welches sowohl bei einem intakten vorderen Kreuzband als auch bei instabilen arthritischen Knien entsteht [1].

Abb. 10. Skizze eines linken Kniegelenkersatzes mit einem 3D Tibia Inlay. Das Inlay erzielt maximalen Oberflächenkontakt um den Polytehylenabrieb zu minimieren, und kontrolliert exzessive anterior/posteriore Tibio-Femoralbewegungen während es eine freie Achsbewegung erlaubt. Erlaubt den Erhalt des hinteren Kreuzbandes und bietet eine ähnliche A/P Stabilität wie ein Valgusknie mit fehlendem vorderen Kreuzband, das ein konkaves laterales Kompartment entwickelt [1].
Bei weiteren Fragen zum 3D Knie, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir beantworten ihre Fragen gern.

